Politische Schwerpunkte - Vertriebenenpolitik
Vertriebenenpolitische Sprecherin der
CDU-Fraktion
Seit jeher fühlt sich unsere
Fraktion den Heimatvertriebenen verbunden. Dabei
verstehen wir als Vertriebene nicht nur diejenigen,
die durch die Folgen des 2. Weltkriegs ihre Heimat
verloren haben sondern auch die, welche durch
menschenverachtende Regime, auch noch in der
heutigen Zeit, durch Vertreibung in ihrer Existenz
betroffen sind.
Dabei dürfen die Leiden dieser
Menschen nicht tabuisiert oder die Verbrechen an
ihnen gar gerechtfertigt werden, denn man kann ein
Unrecht nicht mit einem anderen aufrechnen.
Vertreibung verstößt gegen die
Menschenrechte, und sie ist als solche auch zu
branntmarken.
Die Heimatvertriebenen und
Spätaussiedler sind ein fester Bestandteil unserer
Gesellschaft. Sie haben nach dem Krieg unseren Staat
mit aufgebaut und bereichern unser Gemeinwesen mit
ihren Sitten und Bräuchen.
Ich halte engen Kontakt zu den
Vertriebenenorganisationen, nehme an ihren
Veranstaltungen, zum Beispiel dem Tag der Heimat
teil und spreche auch mit hochrangigen Vertretern
von Staaten, die die völkerrechtswidrigen
Vertreibungsdekrete noch nicht getilgt haben. Ein
gemeinsamer Dialog, fortwährende Gespräche und die
Kenntnis von Befindlichkeiten anderer Völker zum
Thema Vertreibung helfen, ein friedliches
Nebeneinander zu ermöglichen und Verständnis für die
Ängste unserer Nachbarn aufzubringen.
Ein wichtiges Papier ist dabei
die Charta der Heimatvertriebenen, in der ganz klar
Abstand genommen wird von Rache und Vergeltung. Zum Download:
Charta der deutschen
Heimatvertriebenen
- Dieses Dokument in
einem neuen Fenster öffnen? -
Hier klicken!
-